Bemerkung:
Gewebt aus dem Stoff unserer Träume.
"Wind trägt den Klang, Licht wirft den Schatten. Fabula since 1995 liest man auf der Rückseite der neuen Fabula CD „Cult~ur“. Wie ein Überbleibsel aus dem finsteren Mittelalter tönt ihre rhythmische Dudelsackmusik, die eine Mischung aus traditionellen Melodien, hochinteressanten eigenen Adaptationen und modernen Kompositionen ist.
Die CD beginnt mit einer aus den 70er Jahren stammenden Vertonung eines nordländischen Zauberspruchs gegen die Verwurmung von Pferden der Gruppe Ougenweide. Rhythmisch, mystisch und hypnotisch klingt das Stück „Contra Uermes“ und lässt eine Ahnung aufkommen von den heidnischen Bräuchen der Nordländer. Aus Schottland werden ein traditioneller rhythmischer Tanz und ein Klagelied intoniert. Beide Stücke gehören für mich zu den Höhepunkten des Albums. Die Bretagne ist selbstverständlich auch mit vier großartigen Tanzstücken dabei. Am besten gefallen mir der Hanter-Dro und der An-Dro. Es gibt aber durchaus auch starke Eigenkompositionen zu hören wie „Karavan“, das unter dem Projekt Elisir von Produzent Tec und Briantanus läuft.
Nachdem ich die Band erst vor kurzem bei der Besprechung ihres vorherigen Albums Panta Rhei kennen gelernt habe, zähle ich mich heute wohl schon zu ihren Fans. Ihre Mischung aus mittelalterlichen Klängen mit innovativen Ideen hat mich überzeugt.
Breizh.de - Deutsches Onlinemagazin der Bretagne - 08.2008"
26. Januar 2009, 20:45
von Adolf „gorhand“ Goriup